"Erfahrungen" im Feldtest

27.03.2015 - Meike Klinck

gruppe Mit 785.000 gefahrenen Kilometern ist es Zeit zu bilanzieren: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich die Elektrofahrzeugtechnik für Durchschnittsberufspendler ohne nennenswerte Einschränkungen eignet“, so Prof. Constantions Sourkounis vom Lehrstuhl für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik heute in der Abschlussveranstaltung des Projekts „Langstreckenelektromobilität“. weiterlesen

Zu Gast in ID waren heute rund 150 geladene Gäste, unter ihnen Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie zahlreiche Testfahrer. Dr. Veit Steinle aus dem Bundesverkehrsministerium unterstrich in seinem Beitrag sein besonderes Interesse an den im Projekt gesammelten Erfahrungen, die wegweisend für weitere Überlegungen auf Bundesebene sein könnten. Ministerialdirigent Karl-Uwe Bütof aus dem NRW-Wirtschaftsministerium betonte, dass es das Beste sei, wenn die Menschen Elektromobilität tatsächlich „erfahren“ könnten. Es ginge darum, Skepsis zu nehmen und Akzeptanz zu schaffen. Mit Projektarbeit wie an der RUB gelänge auch die notwendige Kommunikation und Überzeugungsarbeit.

Prof. Sourkounis wies auch auf die Breitenwirkung des Projekts hin: Die 500 Testfahrerinnen und Testfahrer hätten in den 34 Monaten Projektlaufzeit in Summe rund 15.000 weiteren Personen von ihren Erfahrungen berichtet. Der Feldtest zeige, dass vor allem das Erleben von Elektromobilität die Akzeptanz in der Bevölkerung enorm steigere. Einschränkungen über Reichweite oder Ladeinfrastruktur spielten im Alltag eine eher untergeordnete Rolle. Die Wissenschaftler der RUB untersuchten unterschiedliche Ladetechnologien und Antriebe sowie die Energieeffizienz und Nutzerakzeptanz. Im Einsatz waren 24 Fahrzeuge, darunter alle derzeit gängigen Modelle verschiedener Hersteller.

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Weitere Informationen
Prof. Dr.-Ing. Constantinos Sourkounis,
Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik,

Tags: Constantinos Sourkounis, Elektromobilität