Eugen-Hartmann-Preis 2011

08.07.2011 - Meike Klinck

Dipl.-Ing. Axel Schild, der im Herbst 2011 am Lehrstuhl für Automatisierungstechnik und Prozessinformatik promovieren wird, erhielt am 28. Juni den mit 2.000 EUR dotierte Eugen-Hartmann-Preis. Die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) würdigt damit seinen Beitrag "Design of Generalized Hysteresis Controllers for DC-DC Switching Power Converters" in der amerikanischen Fachzeitschrift IEEE Transactions on Power Electronics. weiterlesen

In seiner Veröffentlichung geht es um hybride dynamische Systeme. Am Beispiel eines Gleichspannungswandlers stellt er ein innovatives Verfahren zum modellbasierten Reglerentwurf für periodisch arbeitende Systeme mit kontinuierlichen und ereignisdiskreten Komponenten vor. Der Kern seines neuen theoretischen Ansatzes beruht auf einer Transformation des komplexen Entwurfsproblems, durch die klassische Reglerentwurfsmethoden für periodische Systeme angewendet werden können. Das vorgestellte systematische Entwurfsvorgehen ist dabei nicht allein auf Schaltwandler beschränkt, sondern kann in seiner Grundidee zukünftig auf andere Anwendungen, wie etwa Supermarkt-Kühltruhen und periodisch betriebene verfahrenstechnische Trennprozesse übertragen werden.

Zweck des Eugen-Hartmann-Preises ist die Anerkennung besonderer wissenschaftlicher Leistungen sowie die Förderung der wissenschaftlichen Ausbildung junger Menschen aus dem Berufskreis der Mess- und Automatisierungstechnik und den mit ihr verwandten Zweigen der Technik. Der Preis soll junge Wissenschaftler und Ingenieure der Mess- und Automatisierungstechnik motivieren, die Ergebnisse ihrer ingenieurwissenschaftlichen Arbeit durch überzeugend gelungene Veröffentlichungen der Fachwelt zugänglich zu machen.

Mehr Informationen unter http://www.vdi.de/43579.0.html

Tags: Axel Schild, Jan Lunze, vde, VDI