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10.09.2015 - Meike Klinck

Den Turbo zündet Prof. Michael Hübner jetzt mit seinem Projekt „EXTRA: Exploiting Exascale Technology with Reconfigurable Architectures”. In den kommenden drei Jahren entwickelt das Team am Lehrstuhl für Eingebettete Systeme der Informationstechnik bis zu 1000mal schnellere Rechnerarchitekturen. weiterlesen

Schon bald sollen dann Simulationen möglich sein, die heute viel Zeit und Energie beanspruchen. „Diese neue Computergeneration könnte zum Beispiel ein Gehirn simulieren, an dem man die Wirkung von Medikamenten erproben kann“, so Hübner. „Man verabreicht ihm virtuell einen Arzneistoff und simuliert, wie das Gehirn in den nächsten 20 Jahren darauf reagiert.“ Auch Bildrekonstruktionen in der Medizin seien mit der Technik möglich; computertomografische Aufnahmen könnten zum Beispiel künftig in besserer Qualität in Echtzeit berechnet werden.

Die EU fördert das Forschungsvorhaben mit rund vier Millionen Euro für drei Jahre; Projektpartner aus Belgien, Griechenland, Großbritannien, Italien und Schweden testen die praktische Anwendung. Die Universität in Gent, Belgien leitet das Projekt.

Weitere Informationen

Prof. Dr.-Ing. Michael Hübner
Lehrstuhl für Eingebettete Systeme der Informationstechnik

Tags: Eingebettete Systeme, Extra, Michael Hübner