DFG verlängert SFB-TR 87

02.06.2014 - Meike Klinck

logo Im Sonderforschungsbereich SFB-TR 87 erforschen Wissenschaftler der RUB, RWTH Aachen und Universität Paderborn gemeinsam wie sich mit im Niederdruck erzeugtem Plasma neue keramische Werkstoffe auf Metalle und Kunststoffe bringen lassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat jetzt entschieden, seine Förderperiode um weitere vier Jahre zu verlängern. weiterlesen

Diese neuartigen Funktionsschichten, die etwa Werkzeuge optimieren könnten, weisen extreme Belastbarkeiten oder sehr gute Diffusionsbarrieren auf. Doch dem Team um SFB-Sprecher Prof. Peter Awakowicz geht es um mehr: „Wir wollen nicht nur bestimmte Eigenschaften generieren, sondern auch die gesamte Prozesskette vom Atom in der Plasmaphase bis hin zum nanostrukturierten Festkörper mit definierten Materialeigenschaften verstehen und zueinander in Bezug setzen.“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den SFB-TR 87 unter dem Titel „Gepulste Hochleistungsplasmen zur Synthese nanostrukturierter Funktionsschichten“ seit Mai 2010. An der RUB sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fakultäten für Elektrotechnik und Informationstechnik, Chemie und Biochemie, Maschinenbau sowie Physik und Astronomie beteiligt, hinzu kommen Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Georessourcen und Materialtechnik sowie Maschinenwesen an der RWTH Aachen sowie aus der Technischen Chemie in Paderborn. In Summe sind im SFB aktuell 23 Doktorandenstellen angesiedelt.

Weitere Informationen
Prof. Dr.-Ing. Peter Awakowicz,
Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik und Plasmatechnik
Tel. 0234/32-23062, awa@aept.rub.de


Tags: DFG, Peter Awakowicz, plasma, Sonderforschungsbereich