course: Reliability - Theory and Practice

number:
148218
teaching methods:
lecture with integrated tutorials
media:
overhead transparencies, computer based presentation, black board and chalk
responsible person:
Prof. Dr.-Ing. Hans Dieter Fischer
lecturer:
Prof. Dr.-Ing. Hans Dieter Fischer (ETIT)
language:
german
HWS:
3
CP:
4
offered in:

Exam

All statements pertaining to examination modalities (for the summer/winter term of 2020) are given with reservations. Changes due to new requirements from the university will be announced as soon as possible.

Date according to prior agreement with lecturer.

Form of exam:oral
Registration for exam:FlexNow
Duration:30min

goals

Die Studierenden haben erlernt, systematisch ein komplexes System in Teilbereiche aufzugliedern, für diese Teilbereiche Zuverlässigkeits-Kenngrößen zu ermitteln, um so die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems konservativ zu berechnen. Der Einsatz von Software in informationstechnischen Einrichtungen mit Sicherheitsverantwortung unter Einschluss von abhängigen Ausfällen ist ihnen vertraut, damit die Verfügbarkeit dieser Einrichtungen die informationstechnische Sicherheit zukünftig nicht dominiert.

content

Zuverlässigkeit und Sicherheit sind entscheidende Kriterien für den wirtschaftlichen Erfolg der immer komplizierter werdenden technischen Systeme, zumal wenn sie Software im Sinne ausführbaren Codes enthalten. Gleichzeitig vollzieht sich in unserer Gesellschaft ein Bewusstseinswandel, der durch Akzeptanzprobleme technischer Einrichtungen - z.B. so genannter Elektrosmog bei Mobiltelefonen - geprägt ist. Hieraus resultieren eine Reihe immer strengerer gesetzlicher Auflagen. Neben der Funktionalität und der Wirtschaftlichkeit eines technischen Gerätes sind für Kunden immer häufiger nachgewiesene Eigenschaften wie hohe Verfügbarkeit, Fehlertoleranz und geringes Gefährdungspotential zusätzliche Kaufargumente. Daher ist für Hersteller und Betreiber von technischen Systemen die Verwirklichung ausreichender Sicherheit und Zuverlässigkeit zu akzeptablen Kosten übergeordnetes Ziel. Die Erfüllung von Zuverlässigkeitsanforderungen wird durch ein zielgerichtetes Zuverlässigkeits-Engineering nachweisbar erreicht. Die Veranstaltung ist in zwei Teilbereiche untergliedert. Der erste theoretische Teil befasst sich mit der Lebensdauer, insbesondere mit Exponentialverteilung, dem Boole'schen Zuverlässigkeitsmodell, mit Zuverlässigkeits-Schaltungen und ihrer Analyse, um Ausfall- und Systemfunktionen zu bestimmen, mit dem Markoff'schen Zuverlässigkeitsmodell, mit der Verfügbarkeitsanalyse abhängiger Ausfälle, und einer konservativen Verfügbarkeitsanalyse mit abhängigen Ausfällen in redundanten informationstechnischen Systemen mit Wiederholungsprüfungen. Der zweite eher praktische Teil befasst sich mit qualitätssichernden Maßnahmen für Software informationstechnischer Systeme mit Sicherheitsverantwortung, mit Maßnahmen zur Vermeidung gemeinsam verursachter Ausfälle und dem Prinzip der gestaffelten Verteidigung.

requirements

keine

recommended knowledge

Signale und Systeme, Nachrichtentechnik

miscellaneous

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt.