course: Praxisprojekt

number:
144012
teaching methods:
industrial internship
responsible person:
Studiendekan ETIT
lecturer:
Mitarbeiter von Firmen (extern)
language:
german
CP:
15
offered in:
winter term and summer term

dates

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goals

Nach der Praktikantentätigkeit haben die Studierenden u.a. Einblicke in die betrieblichen Arbeitsweisen und Sozialstrukturen gewonnen. Sie haben Konstruktions-, Entwurfs- und Entwicklungsmethoden, mit Verfahrens- und Betriebsaufgaben, sowie mit industriellen Produktionseinrichtungen kennengelernt. Kommunikative und soziale Schlüsselqualifikationen sind aus dem Umgang mit Vorgesetzten und Teammitgliedern bekannt. Die Studierenden beherrschen die Anfertigung eines wissenschaftlichen Projektberichtes.

content

Das Praxisprojekt kann in allen Industriebetrieben, Dienstleistungsunternehmen und technischen Behörden abgeleistet werden, die eine Tätigkeit im Sinne dieser Richtlinien gewährleisten. Dies beinhaltet auch die Lehrstühle der Fakultät. Die Betriebs- oder Gruppengröße spielt keine Rolle. Es muss allerdings ein verantwortlicher Betreuer bzw. eine verantwortliche Betreuerin das Praktikum überwachen. Es wird zusätzlich betreut durch mindestens einen Dozenten der Fakultät. Eine Praktikantentätigkeit im eigenen oder elterlichen Betrieb sowie im Betrieb des Ehegatten bzw. der Ehegattin ist nicht zulässig.

Die Veranstaltung beginnt mit einer einmal zu Beginn jedes Semesters angebotenen Vorbesprechung, in der die Abläufe des Praxismoduls 3 dargestellt und in der die Grundregeln um Verfassen des Projektberichtes vermittelt werden.

Die Studierenden suchen sich in Eigeninitiative einen geeigneten Praktikumsplatz und einen Betreuer aus der Gruppe der Dozenten der Fakultät. Der Betreuer bzw. die Betreuerin übernimmt neben der Betreuung auch die Begutachtung des Projektberichtes.

Das Praktikum dauert in der Regel 12 bis 14 volle Wochen. Dies ist abhängig von der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit. Der Gesamtumfang muss mindestens 450 Stunden betragen, wovon 90 Stunden für das Verfassen des Projektberichtes einzuplanen sind. Eventuelle Fehltage z. B. durch Krankheit oder Betriebsurlaub sind genauso nachzuholen wie Fehltage durch gesetzliche Feiertage, sofern die Gesamtstundenzahl von 450 ansonsten nicht erreicht wird. Das Praktikum ist in der Regel zusammenhängend im fünften Fachsemester durchzuführen. Eine Aufteilung auf mehrere Zeiträume bzw. verschiedene Firmen ist jedoch prinzipiell zulässig. Die Durchführung des Praktikums im vollen Umfang ist Bestandteil der Bachelorprüfung. Es handelt sich folglich um ein Pflichtpraktikum.

Während des Praktikums sollten verschiedene Arbeitsgebiete, die im Zusammenhang mit der späteren Ingenieurtätigkeit stehen, bearbeitet werden. Dabei sind die nachfolgend exemplarisch genannten Arbeitsbereiche anerkennungsfähig. - Projektplanung, Projektkontrolle - Entwicklung, rechnergestützter Entwurf, Programmentwicklung unter industriellen Bedingungen - Projektierung, Fertigungsvorbereitung, Dokumentation, Test - Fertigung von Bauelementen, Leiterkarten, Schaltkreisen - Montage von Geräten und Anlagen - Installation und Inbetriebnahme von Geräten, Maschinen und Anlagen - Qualitätssicherung, Fertigungskontrolle, Zuverlässigkeitsanalyse - Vertrieb, Marketing, kaufmännische Arbeiten - Instandhaltung, Service

Grundsätzlich sind auch andere Tätigkeiten anerkennungsfähig, wenn der Zweck des Praktikums erfüllt ist.

miscellaneous

Eine abgeschlossene Lehre als Industrie-, Energie- oder Kommunikationselektroniker, Elektromaschinenmonteur sowie in anderen Ausbildungsberufen der Informationstechnik kann ebenso wie ein vor dem Studium absolviertes Praktikum auf Antrag bei Vorlage des Ausbildungszeugnisses bzw. entsprechender Bescheinigungen auf die geforderte Industriepraxis angerechnet werden. Der Antrag ist während des ersten Fachsemesters zu stellen.